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Botanischer Garten
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Wissenschaftliche Kommunikationsnetzwerke
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Die wissenschaftliche Kommunikationsvernetzung von WissenschaftlerInnen, Forschungseinrichtungen
und Organisationen zu bestimmten forschungsrelevanten Sachgebieten bietet eine unentbehrliche Plattform für
- den verbesserten Informationsaustausch,
- die gemeinsame Identifizierung von Problemstellungen oder Forschungsdefiziten sowie
- die Vermittlung relevanter Forschungsergebnisse an die Entscheidungsträger für die Unterstützung von Maßnahmen für den nachhaltigen Umgang mit Naturressourcen, dem Biodiversitätsschutz sowie der Entwicklung von Adaptationsmechanismen für die Climate Change-Debatten.
Das Biozentrum Klein Flottbek und Botanischer Garten, Universität Hamburg,
ist bundesweit und international bekannt für die Koordinierung mehrer wichtiger
wissenschaftlicher Netzwerke zu den Themen „Biodiversität“ und „Desertifikation“.
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Die International Lauraceae Working Group ist ein Kooperationsprojekt von Wissenschaftlern aus aller Welt, mit dem Ziel, das Wissen über diese floristisch und ökologisch überaus wichtige Familie zu erweitern und zu bewahren.
Kontakt: Prof. Jens G. Rohwer
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Diversitas Deutschland koordiniert nationale Sitzungen zu aktuellen biodiversitätsrelevanten Themen sowie
zur nachhaltigen Nutzung ihrer Güter und Dienstleistungen. Diversitas Deutschland unterstützt
die Umsetzung der Ziele von DIVERSITAS (www.diversitas-international.org) und der Konvention über Biologische Vielfalt (UNCBD) durch das Deutsche Nationale Komitee für
Global Change Forschung (www.nkgcf.org).
In den Jahren 2003 bis 2008 wurde das Sekretariat von Diversitas Deutschland e.V. am Biozentrum Klein Flottbek aufgebaut. Anfang 2009 rotierte das Sekretariat an die Universität Ulm.
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Das internationale wissenschaftliche Netzwerk für Forschung zur Desertifikation und nachhaltige Entwicklung der Trockengebiete (DesertNet International,
DNI)
ist ein in Straßburg/Illkirch angemeldeter Verein. Das Sekretariat von DesertNet International ist im Biozentrum Klein Flottbek, Universität Hamburg, angesiedelt und wird vom Chair des Vereins, Dr. Mariam Akhtar-Schuster, geleitet. Diese internationale Netzwerkinitiative basiert auf der Idee, ein globales Netzwerk von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu schaffen, die sich für die Desertifikationsproblematik interessieren und die die Vision, wie sie in der Deklaration des Netzwerkes formuliert ist, unterstützen.
DesertNet International arbeitet eng mit der UN-Konvention zur Desertifikationsbekämpfung (UNCCD) und deren Komitee für Wissenschaft und Technologie (CST) zusammen. Darüber hinaus kooperiert DesertNet International mit nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen und -netzwerken sowie mit weiteren UN-Einrichtungen und der Europäischen Kommission in dem es
- eine internationale Plattform für die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung zur Bekämpfung und Verhinderung der Desertifikation im globalen Maßstab bietet und
- als Denkfabrik die Kommunikation zwischen politischen Entscheidungsträgern und der wissenschaftlichen Community fördert.
Gemeinsam mit ICARDA, ICRISAT, JRC-IES und UNU-INWEH organisierte DesertNet International die erste wissenschaftliche Konferenz der UNCCD im Herbst 2009, die im Zeitraum der 9. Vertragsstaatenkonferenz (COP-9), in Buenos Aires, Argentinien, stattfand.
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Das Koordinationsbüro von Desert*Net Deutschland wurde im Jahre 2002 am Biozentrum Klein Flottbek und
Botanischer Garten, Universität Hamburg, angesiedelt (Desert*Net Deutschland), derzeit unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Norbert Jürgens. Die Bekämpfung der Desertifikation sowie die Minderung von Dürreschäden stellen wachsende
Herausforderungen dar, deren Bedeutung für die ökologische und sozio-ökonomische Stabilität
in Trockengebieten noch nicht ausreichend anerkannt werden. Die fachliche Kompetenz von Desert*Net Deutschland
basiert auf einer interdisziplinären Gruppe von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen mit
langjährigen Feld- und Laborerfahrungen in über 40 Ländern sowohl in Grundlagen- als auch in
angewandter Forschung zur Desertifikation. Desert*Net Deutschland unterstützt und organisiert die
Kommunikation über Wissen zur Desertifikation und mobilisiert die dafür notwendige Forschung.
Desert*Net Deutschland stellt Daten und Informationen zur Verfügung, berät über wissenschaftliche
Methoden und Projekte und fördert die Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen. Desert*Net Deutschland
veranstaltet regelmäßig Workshops sowie (inter-) nationale Konferenzen zu desertifikationsrelevanten
Themen. Dieses nationale wissenschaftliche Netzwerk sichert das Einfließen der nationalen Forschungsexpertise
zum Thema Desertifikation in internationale Forschungsprogramme und stellt eine wichtige Plattform zur
Unterstützung der Umsetzung der Ziele der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der
Desertifikation (UNCCD). Desert*Net Deutschland arbeitet eng mit dem Komitee für Wissenschaft und
Technologie (CST) der UNCCD zusammen, dem GTZ CCD-Projekt, dem Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ; focal point), dem Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) sowie weiteren nationalen wissenschaftlichen Netzwerken und Expertengruppen zusammen.
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European Dry Grassland Group (EDGG)
Die European Dry Grassland Group (EDGG) ist ein Netzwerk von WissenschaftlerInnen und
NaturschützerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen (Ökologie, Botanik, Zoologie, Bodenkunde, Agrarwissenschaften, …), die sich mit
Trockenrasen als einem der artenreichsten und am stärksten gefährdeten Lebensräume Europas beschäftigen. Die EDGG wurde im
Sommer 2008 auf der Jahrestagung der Arbeitsgruppe Trockenrasen in Kiel
gegründet. Die EDGG hat seither eine dynamische Entwicklung erfahren, wurde 2009 eine offizielle Arbeitsgruppe der International Assocation
for Vegetation Science (IAVS) und hat mittlerweile über 600 Mitglieder aus rund 50
Ländern. Geleitet wird die EDGG von einem fünfköpfigen Vorstand, bestehend aus Dr. Jürgen Dengler (Hamburg), Dr. Monika Janišová (Slowakei), Solvita Rūşina (Lettland), Stephen Venn (Finnland) und Dr. Michael Vrahnakis (Griechenland).
Hauptziele der EDGG sind:
- Zusammenstellung und Verbreitung von Informationen zu Erforschung und zum Schutz der Trockenraen über nationale Grenzen hinweg
- Stimulation aktiver Kooperationen zwischen Trockenrasenforschern (Datenaustausch, gemeinsame Datenstandards, gemeinsame Projekte)
Aktivitäten und Serviceangebote:
- European Dry Grassland Meetings: jährliche wissenschaftliche Tagungen an wechselnden Orten Europas
- EDGG Research Expeditions: internationale Geländekampagnen in schlecht erforschten Trockenrasengebieten
- Bulletin of the European Dry Grassland Group: vierteljährliche open access-Zeitschrift
- Homepage
- Mail-Liste
- Organisation von trockenrasenbezogenen Special Features in internationalen Zeitschriften
Regionale Untergruppen:
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Global Index of Vegetation-Plot Databases
Der Global Index of Vegetation-Plot Databases (GIVD), eine Initiative innerhalb der International Association for Vegetation Science (IAVS), ist eine Online-Metadatenbank, die Informationen über Vegetationsdatenbanken mit Vegetationsaufnahmen weltweit (alle Biome und Vegetationstypen) enthält. Gegenwärtig sind bereits mehr als 100 Datenbanken ausgewertet und verlinkt, mit zusammen rund 2,5 Millionen unabhängigen Vegetationsaufnahmen.
Veröffentlichung:
Dengler, J., Jansen, F., Glöckler, F., Peet, R. K., De Cáceres, M., Chytrý, M., Ewald, J., Oldeland, J., Finckh, M., Lopez-Gonzalez, G., Mucina, L., Rodwell, J. S., Schaminée, J. H. J., Spencer, N. (2011): The Global Index of Vegetation-Plot Databases (GIVD): a new resource for vegetation science. Journal of Vegetation Science 22: 582–597.
Kontakt: Dr. Jürgen Dengler, Dr. Manfred Finckh, Dr. Jens Oldeland
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Netzwerk Phytodiversität Deutschlands
Das Netzwerk Phytodiversität Deutschlands e. V. ist ein Verein, der sich der Erforschung und dem Schutz der pflanzlichen Diversität Deutschlands widmet. Er umfasst derzeit 10 Sektionen: Florenkartierung (Farn- und Blütenpflanzen), Florenkartierung (Moose), Arealforschung, Auswertung/Methodik, EDV-Werkzeuge: Datenbanken, EDV-Werkzeuge: Taxonomie, Genbanken, Merkmalsdatenbanken, Taxonomische Referenzlisten und Vegetationsdatenbanken. (weitere Informationen...)
Die Sektion Taxonomische Referenzlisten (Leitung:
Dr. Florian Jansen, Greifswald, und
Dr. Jürgen Dengler,
Hamburg) hat zum Ziel, taxonomische Referenzlisten der botanischen Artengruppen in Deutschland als unentbehrliches
Hilfsmittel für die Vernetzung unterschiedlichster Datenquellen (insbesondere in elektronischen Datenbanken)
auf einen einheitlichen Standard (inhaltlich und datentechnisch) zu bringen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Um dies zu erreichen, arbeiten in der Sektion Taxonomen und Floristen mit Anwendern (Vegetationskundler,
Rote-Liste-Autoren, Nutzer von Merkmalsdatenbanken usw.) und datenbanktechnisch versierten Kollegen zusammen.
Seit März 2008 steht eine umfassende elektronische Referenzliste in einer ersten Fassung zum kostenlosen
Download bereit (GermanSL 1.0), die laufend aktualisiert und verbessert wird. (Weitere Informationen...)
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