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Biozentrum Klein Flottbek und Botanischer Garten

Biodiversität, Evolution und Ökologie der Pflanzen

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   Abteilungen:

  1. Biodiversität der Pflanzen
  2. Zellbiologie und Phykologie
  3. Ökologie und Nutzpflanzenbiologie
  4. Physiologie
  5. Phytomedizin
  6. Molekularbiologie
  7. Entwicklungsbiologie und Biotechnologie
  8. Molekulare Phytopathologie und Genetik
  9. Mikrobiologie

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Wissenschaftliche Kommunikationsnetzwerke


Die wissenschaftliche Kommunikationsvernetzung von WissenschaftlerInnen, Forschungseinrichtungen und Organisationen zu bestimmten forschungsrelevanten Sachgebieten bietet eine unentbehrliche Plattform für

  • den verbesserten Informationsaustausch,
  • die gemeinsame Identifizierung von Problemstellungen oder Forschungsdefiziten sowie
  • die Vermittlung relevanter Forschungsergebnisse an die Entscheidungsträger für die Unterstützung von Maßnahmen für den nachhaltigen Umgang mit Naturressourcen, dem Biodiversitätsschutz sowie der Entwicklung von Adaptationsmechanismen für die Climate Change-Debatten.

Das Biozentrum Klein Flottbek und Botanischer Garten, Universität Hamburg, ist bundesweit und international bekannt für die Koordinierung mehrer wichtiger wissenschaftlicher Netzwerke zu den Themen „Biodiversität“ und „Desertifikation“.


International Lauraceae Working Group Die International Lauraceae Working Group ist ein Kooperationsprojekt von Wissenschaftlern aus aller Welt, mit dem Ziel, das Wissen über diese floristisch und ökologisch überaus wichtige Familie zu erweitern und zu bewahren.
Kontakt: Prof. Jens G. Rohwer



Diversitas international Diversitas Deutschland koordiniert nationale Sitzungen zu aktuellen biodiversitätsrelevanten Themen sowie zur nachhaltigen Nutzung ihrer Güter und Dienstleistungen. Diversitas Deutschland unterstützt die Umsetzung der Ziele von DIVERSITAS (www.diversitas-international.org) und der Konvention über Biologische Vielfalt (UNCBD) durch das Deutsche Nationale Komitee für Global Change Forschung (www.nkgcf.org).

In den Jahren 2003 bis 2008 wurde das Sekretariat von Diversitas Deutschland e.V. am Biozentrum Klein Flottbek aufgebaut. Anfang 2009 rotierte das Sekretariat an die Universität Ulm.

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DesertNet International Logo Das internationale wissenschaftliche Netzwerk für Forschung zur Desertifikation und nachhaltige Entwicklung der Trockengebiete (DesertNet International, DNI) ist ein in Straßburg/Illkirch angemeldeter Verein. Das Sekretariat von DesertNet International ist im Biozentrum Klein Flottbek, Universität Hamburg, angesiedelt und wird vom Chair des Vereins, Dr. Mariam Akhtar-Schuster, geleitet. Diese internationale Netzwerkinitiative basiert auf der Idee, ein globales Netzwerk von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu schaffen, die sich für die Desertifikationsproblematik interessieren und die die Vision, wie sie in der Deklaration des Netzwerkes formuliert ist, unterstützen.

DesertNet International arbeitet eng mit der UN-Konvention zur Desertifikationsbekämpfung (UNCCD) und deren Komitee für Wissenschaft und Technologie (CST) zusammen. Darüber hinaus kooperiert DesertNet International mit nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen und -netzwerken sowie mit weiteren UN-Einrichtungen und der Europäischen Kommission in dem es

  • eine internationale Plattform für die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung zur Bekämpfung und Verhinderung der Desertifikation im globalen Maßstab bietet und
  • als Denkfabrik die Kommunikation zwischen politischen Entscheidungsträgern und der wissenschaftlichen Community fördert.

Gemeinsam mit ICARDA, ICRISAT, JRC-IES und UNU-INWEH organisierte DesertNet International die erste wissenschaftliche Konferenz der UNCCD im Herbst 2009, die im Zeitraum der 9. Vertragsstaatenkonferenz (COP-9), in Buenos Aires, Argentinien, stattfand.

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Desert*Net Das Koordinationsbüro von Desert*Net Deutschland wurde im Jahre 2002 am Biozentrum Klein Flottbek und Botanischer Garten, Universität Hamburg, angesiedelt (Desert*Net Deutschland), derzeit unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Norbert Jürgens. Die Bekämpfung der Desertifikation sowie die Minderung von Dürreschäden stellen wachsende Herausforderungen dar, deren Bedeutung für die ökologische und sozio-ökonomische Stabilität in Trockengebieten noch nicht ausreichend anerkannt werden. Die fachliche Kompetenz von Desert*Net Deutschland basiert auf einer interdisziplinären Gruppe von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen mit langjährigen Feld- und Laborerfahrungen in über 40 Ländern sowohl in Grundlagen- als auch in angewandter Forschung zur Desertifikation. Desert*Net Deutschland unterstützt und organisiert die Kommunikation über Wissen zur Desertifikation und mobilisiert die dafür notwendige Forschung. Desert*Net Deutschland stellt Daten und Informationen zur Verfügung, berät über wissenschaftliche Methoden und Projekte und fördert die Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen. Desert*Net Deutschland veranstaltet regelmäßig Workshops sowie (inter-) nationale Konferenzen zu desertifikationsrelevanten Themen. Dieses nationale wissenschaftliche Netzwerk sichert das Einfließen der nationalen Forschungsexpertise zum Thema Desertifikation in internationale Forschungsprogramme und stellt eine wichtige Plattform zur Unterstützung der Umsetzung der Ziele der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD). Desert*Net Deutschland arbeitet eng mit dem Komitee für Wissenschaft und Technologie (CST) der UNCCD zusammen, dem GTZ CCD-Projekt, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ; focal point), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie weiteren nationalen wissenschaftlichen Netzwerken und Expertengruppen zusammen.

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European Dry Grassland Group (EDGG) European Dry Grassland Group (EDGG)

European Dry Grassland Group (EDGG)

Die European Dry Grassland Group (EDGG) ist ein Netzwerk von WissenschaftlerInnen und NaturschützerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen (Ökologie, Botanik, Zoologie, Bodenkunde, Agrarwissenschaften, …), die sich mit Trockenrasen als einem der artenreichsten und am stärksten gefährdeten Lebensräume Europas beschäftigen. Die EDGG wurde im Sommer 2008 auf der Jahrestagung der Arbeitsgruppe Trockenrasen in Kiel gegründet. Die EDGG hat seither eine dynamische Entwicklung erfahren, wurde 2009 eine offizielle Arbeitsgruppe der International Assocation for Vegetation Science (IAVS) und hat mittlerweile über 600 Mitglieder aus rund 50 Ländern. Geleitet wird die EDGG von einem fünfköpfigen Vorstand, bestehend aus Dr. Jürgen Dengler (Hamburg), Dr. Monika Janišová (Slowakei), Solvita Rūşina (Lettland), Stephen Venn (Finnland) und Dr. Michael Vrahnakis (Griechenland).

Hauptziele der EDGG sind:

  • Zusammenstellung und Verbreitung von Informationen zu Erforschung und zum Schutz der Trockenraen über nationale Grenzen hinweg
  • Stimulation aktiver Kooperationen zwischen Trockenrasenforschern (Datenaustausch, gemeinsame Datenstandards, gemeinsame Projekte)

Aktivitäten und Serviceangebote:

  • European Dry Grassland Meetings: jährliche wissenschaftliche Tagungen an wechselnden Orten Europas
  • EDGG Research Expeditions: internationale Geländekampagnen in schlecht erforschten Trockenrasengebieten
  • Bulletin of the European Dry Grassland Group: vierteljährliche open access-Zeitschrift
  • Homepage
  • Mail-Liste
  • Organisation von trockenrasenbezogenen Special Features in internationalen Zeitschriften

Regionale Untergruppen:

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Global Index of Vegetation-Plot Databases

Der Global Index of Vegetation-Plot Databases (GIVD), eine Initiative innerhalb der International Association for Vegetation Science (IAVS), ist eine Online-Metadatenbank, die Informationen über Vegetationsdatenbanken mit Vegetationsaufnahmen weltweit (alle Biome und Vegetationstypen) enthält. Gegenwärtig sind bereits mehr als 100 Datenbanken ausgewertet und verlinkt, mit zusammen rund 2,5 Millionen unabhängigen Vegetationsaufnahmen.

Veröffentlichung:
Dengler, J., Jansen, F., Glöckler, F., Peet, R. K., De Cáceres, M., Chytrý, M., Ewald, J., Oldeland, J., Finckh, M., Lopez-Gonzalez, G., Mucina, L., Rodwell, J. S., Schaminée, J. H. J., Spencer, N. (2011): The Global Index of Vegetation-Plot Databases (GIVD): a new resource for vegetation science. Journal of Vegetation Science 22: 582–597.

Kontakt: Dr. Jürgen Dengler, Dr. Manfred Finckh, Dr. Jens Oldeland

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Netzwerk Phytodiversität Deutschlands

Das Netzwerk Phytodiversität Deutschlands e. V. ist ein Verein, der sich der Erforschung und dem Schutz der pflanzlichen Diversität Deutschlands widmet. Er umfasst derzeit 10 Sektionen: Florenkartierung (Farn- und Blütenpflanzen), Florenkartierung (Moose), Arealforschung, Auswertung/Methodik, EDV-Werkzeuge: Datenbanken, EDV-Werkzeuge: Taxonomie, Genbanken, Merkmalsdatenbanken, Taxonomische Referenzlisten und Vegetationsdatenbanken. (weitere Informationen...)

Die Sektion Taxonomische Referenzlisten (Leitung: Dr. Florian Jansen, Greifswald, und Dr. Jürgen Dengler, Hamburg) hat zum Ziel, taxonomische Referenzlisten der botanischen Artengruppen in Deutschland als unentbehrliches Hilfsmittel für die Vernetzung unterschiedlichster Datenquellen (insbesondere in elektronischen Datenbanken) auf einen einheitlichen Standard (inhaltlich und datentechnisch) zu bringen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Um dies zu erreichen, arbeiten in der Sektion Taxonomen und Floristen mit Anwendern (Vegetationskundler, Rote-Liste-Autoren, Nutzer von Merkmalsdatenbanken usw.) und datenbanktechnisch versierten Kollegen zusammen. 
Seit März 2008 steht eine umfassende elektronische Referenzliste in einer ersten Fassung zum kostenlosen Download bereit (GermanSL 1.0), die laufend aktualisiert und verbessert wird. (Weitere Informationen...)

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Impressum   /   Letzte Aktualisierung: 2011-11-09 durch: Jürgen Dengler   suchen   English version